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Veränderung des Konsumverhaltens im Zuge der Digitalisierung

Die fortschreitende Digitalisierung im Handelssektor sorgt dafür, dass sich das Kaufverhalten der Konsumenten drastisch verändert hat. Beschleunigt wurde dieser Prozess durch die Covid-Pandemie und die daraus resultierenden Einschränkungen. Natürlich haben sich hier Alternativen für den Konsumenten entwickelt, um an das gewünschte Produkt zu gelangen. Händler und Unternehmer waren also gezwungen auf diese Veränderung schnellstmöglich zu reagieren und sich neu auszurichten.

Gerade der Bereich des Onlinehandels und des E-Commerce erlebten in den vergangenen Monaten ein Wachstum, das so kein Experte vorausgesehen hatte. Es bestätigt die Händler, die schon früh Ihr Vertriebsnetzwerk auf den digitalen Handel ausgerichtet hatten. Die Digitalisierung sorgt für immer schnellere Innovationszyklen. Märkte werden zunehmend globaler und Trends verbreiten sich durch das Internet deutlich schneller.

Was bedeutet das also nun für Unternehmen?

Nicht jeder Trend ist gleich ein Hype. Oftmals brauchen Technologien eine gewisse Anlaufzeit. Zum einen scheitern Technologien, weil andere Technologien, die dafür benötigt werden, noch nicht so weit entwickelt sind. Zum anderen, weil es noch an Anwendungsgebieten für die breite Masse fehlt. Es ist also ein schmaler Grat auf dem sich Unternehmen bewegen und die weitreichenden Entscheidung sollten wohl überlegt werden.

Unternehmen müssen also den eigenen Markt ständig im Blick behalten und diesen nach neuen Trends observieren. Auch im Bereich der Unternehmenssoftware, wie etwa ERP-Systemen, kommen immer neue Trends auf.

Neue Herausforderung: die Marktplatzanbindung

Gerade der Bereich der Marktplatzanbindung und das Betreiben eines eigenen E-Shops für B2B- und B2C-Kunden stellt für viele traditionelle Unternehmen eine neue Herausforderung dar. So ist der Einkauf auf Onlinemarktplätzen im privaten Sektor für viele Konsumenten schon lange Alltag. Doch auch im B2B-Bereich und der E-Commerce im Allgemeinen – und im speziellen Marktplätze – seit längerer Zeit auf dem Vormarsch. So kann sich auch die betriebliche Beschaffung der Kanalverschiebung in die digitale Welt nicht entziehen.

Viele Einkäufer*innen und Beschaffer*innen möchten nicht mehr auf die aus dem B2C-Bereich gelernten und geliebten Vorteile verzichten. Es rückt der vereinfachte und gebündelte Bezug von allen benötigten Gütern im B2B über nur eine Plattform mit ausgereiften Schnittstellen in den Fokus. Genau hier liegt eine der besonderen Stärken der SOG ERP Softwarelösung speziell für den Handel.

Anbindungen im SOG ERP

Beispielsweise ist die SOG in Kooperation mit brickfox in der Lage, unter anderem Anbindungen an Marktplätze anzubieten. Darunter zählen z. B. Amazon, ebay, Otto oder mercateo und viele weitere. E-Shop Anbindungen für Shopware, Magento, OXID oder auch intershop sind ebenfalls kein Problem. Auch bei den bekannten Preisvergleichsportalen wie billiger.de, idealo oder Google Shopping bietet brickfox eine ideale Lösung, um diese in Ihren Multi-Channel-Vertrieb einzubinden. Weitere Informationen zu unseren Schnittstellen finden Sie hier.

Auch die Erwartungen der Kunden und damit das Konsumentenverhalten verändern sich immer mehr. B2B- und B2C-Geschäfte verschwimmen immer mehr und die Kundenerwartungen machen diese Veränderungen bemerkbar. Das gelernte B2C-Kaufverhalten und dessen Anforderungen, wie beispielsweise On-Time-Delivery, Preistransparenz und Preisvergleichbarkeit, die einfache Auffindbarkeit der Produkte, ein breites Produktsortiment wird zunehmend auch im B2B-Bereich erwartet.

Ebenfalls die Tatsache, dass Produkte verlässlich verfügbar sind, spielt gerade bei der jüngeren, digital affinen Generation von Einkäufer*innen eine entscheidende Rolle. Gerade in traditionellen Unternehmen bestehen noch einige Bedenken, was den Eintritt in diese Marktplatzökonomie angeht.

Hier spielen vor allem Verlustängste z. B. von langjährigen Kundenbeziehungen, Angreifbarkeit durch erhöhte Transparenz und Vergleichbarkeit sowie der Verlust der Souveränität und Kontrollverlust an die Marktplätze eine Rolle. Die Skepsis und Bedenken der Großhändler gegenüber Marktplätzen sind zwar nachvollziehbar, fest steht jedoch: wer jetzt nicht die modernen online-affinen Kundenwünsche bedient, für den wird es schon bald zu spät sein.

Ziel eines modernen Händlers sollte es sein, vermehrt digitale Grundsteine in die Wertschöpfungskette zu integrieren und so die Chance zu nutzen, online-affine Kundenwünsche zu erfüllen. Das eigene Produktsortiment auszubauen, das eigene Image durch Sichtbarkeit aufzuwerten und neue Märkte sowie Kundengruppen zu erschließen steht an vorderer Stelle. Die Zeit für radikale Veränderungen ist nun gekommen.

Sie wollen mehr über die Softwarelösungen der SOG speziell für den Handelssektor und die Integration von Onlinevertriebskanälen/Anbindung von Marktplätzen in Ihr SOG ERP erfahren?

Zögern Sie nicht und kontaktieren Sie uns noch heute!

Weitere Informationen zu SOG

Artikel vom 10.08.2021

Schlagwörter: ERP