DATEV richtet Portfolio neu aus
Der Vorstand der DATEV eG hat beschlossen, dass Leistungen, die speziell für Anforderungen in Österreich entwickelt wurden, von der DATEV eG und der DATEV.at GmbH perspektivisch nicht mehr angeboten werden. Diese Entscheidung steht im Zusammenhang mit der strategischen Fokussierung von DATEV auf die konsequente Cloud-Transformation im Kernmarkt Deutschland.
Mit der Umstellung des gesamten Produkt- und Lösungsportfolios auf Cloud-Lösungen steht DATEV vor einer der größten technologischen und organisatorischen Veränderungen ihrer Geschichte. Um diese Transformation erfolgreich umzusetzen, bündelt das Unternehmen seine Kräfte auf die Entwicklung, Migration und Qualitätssicherung der neuen Cloud-Architektur. Vor diesem Hintergrund ist es langfristig nicht mehr möglich, die speziell auf österreichische Anforderungen zugeschnittenen Produkte und Funktionalitäten fortzuführen.
Dies betrifft sämtliche für den österreichischen Markt angepassten Funktionen und Programme, darunter insbesondere die Adaptionen in den Rechnungswesen- und Jahresabschlussprogrammen, in den Lösungen zur Eigenorganisation und der Basis-Software, die integrierten Steuerprogramme sowie ergänzende Tools, Lösungen und Fremdprogramme (z. B. zur Lohnabrechnung). Diese Entscheidung ist in erster Linie für Kunden der DATEV.at GmbH relevant. Aber auch deutsche Kanzleien, die österreichische Sachverhalte mit den entsprechend angepassten Programmen der DATEV eG bearbeiten, werden von den Änderungen betroffen sein.
Der Ausstieg erfolgt geordnet über mehrere Jahre: Die Nutzung des bisherigen Produktportfolios ist noch in vollem Umfang bis zum 31.12.2028 möglich. Im Jahr 2029 können die DATEV-Programme in den Bereichen betriebliches Rechnungswesen, Abschlussprüfung und Kanzleimanagement für das Wirtschaftsjahr 2029 kostenfrei weitergenutzt werden. Eine Programmnutzung über den 31.12.2029 hinaus ist jedoch nicht möglich. Damit wird insbesondere eine Bearbeitung von Jahresabschlüssen und Steuererklärungen für das Wirtschaftsjahr 2029 im Jahre 2030 nicht mehr möglich sein.
„Diese Entscheidung ist uns ausgesprochen schwergefallen“, betont Stefan Meisel, Mitglied der Geschäftsleitung und Leiter International Markets and Corporate Investments. „Sie ist jedoch ein konsequenter Schritt, um den Erfolg der Transformation zu sichern. Unser Ziel ist es, DATEV zukunftsfest aufzustellen und gleichzeitig Transparenz und Fairness in diesem Prozess sicherzustellen.”
„Unser besonderer Dank gilt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Österreich“, sagt Claudia Erhardt, Geschäftsführerin der DATEV.at GmbH. „Sie haben in den vergangenen fast 25 Jahren mit großem Engagement, hoher Professionalität und viel Herzblut dazu beigetragen, dass DATEV auch in Österreich als verlässlicher Partner für Kanzleien und Unternehmen wahrgenommen wurde.“
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Artikel vom 07.05.2026
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