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S/4HANA Cloud verlangt nach fundierter SAP-Lizenzberatung

Die produkttechnischen Neuerungen der SAP – auf der Sapphire 2026 in Madrid stand das „Autonomous Enterprise“ im Mittelpunkt – haben direkte Auswirkungen auf Lizenzierung, bestehende Verträge und laufende S/4HANA-Transformationen. Die richtigen Investitionsentscheidungen zu treffen, hängt deshalb im Wesentlichen von den Vertragsverhandlungen ab. Die Uwe Werner IT Einkaufsberatung unterstützt SAP-Anwenderunternehmen in ihrer SAP-Vertrags- und Lizenzsituation und zeigt kaufmännische und vertragliche Konsequenzen verständlich auf.

Klassische, eindeutig zuordenbare Nutzerlizenzen gehören mit der neuen Produktgeneration S/4HANA der Vergangenheit an. Stattdessen operiert SAP mit abstrakten Nutzerkonzepten, den sogenannten Full Use Equivalents (FUE), die den tatsächlichen Bedarf eines Unternehmens nur indirekt abbilden. Ohne fundierte Beratung laufen Kunden Gefahr, für Funktionen zu bezahlen, die sie in der Praxis kaum oder gar nicht nutzen.

FUE-Modell soll SAP-Lizenzverwaltung besser vergleichbar machen

Das FUE-Modell der SAP S/4HANA Cloud basiert auf einer theoretischen Anzahl von Anwendern mit umfassendem Systemzugriff. Unterschiedliche Nutzerrollen werden dabei anteilig oder multipliziert in FUE-Werte umgerechnet. Ziel dieses Ansatzes ist eine flexiblere und besser vergleichbare Lizenzverwaltung. In der Realität jedoch erschwert die Abstraktion vielen Unternehmen den Überblick und macht Vertragsverhandlungen deutlich komplexer.

Erschwerend kommt hinzu, dass SAP seine Produkt- und Lizenzstrategie in hoher Geschwindigkeit weiterentwickelt. Kaum haben Kunden die Unterschiede zwischen Product Conversion (Beibehaltung des aktuellen Lizenzvertrags) und Contract Conversion (Abschluss eines Neuvertrages) verstanden, standen mit RISE, Public Cloud und Private Cloud bereits die nächsten Modelle und Begrifflichkeiten im Raum. Dabei liegen die Interessen beider Seiten – Kunde hier, SAP dort – in Grunde gar nicht so weit auseinander. Es ist eher ein Vermittlungsproblem.

Was ein professionelles Vertragsconsulting leistet

Eine zentrale Herausforderung besteht darin, das zukünftige Nutzungsverhalten realistisch abzuschätzen. Unternehmen wechseln aus einer vertrauten On-Premises-Welt in eine Cloud-Umgebung, die sowohl technologisch als auch kaufmännisch neue Spielregeln mit sich bringt.

Firmengründer und Inhaber Uwe Werner und Geschäftsführerin Ann-Kathrin Brühl.

Um sie zu verstehen, nehmen immer mehr Unternehmen heute ein professionelles Vertragsconsulting in Anspruch, wie es die Uwe Werner IT Einkaufsberatung anbietet.

Die von SAP bereitgestellten Standard-Stücklisten spiegeln den tatsächlichen Bedarf häufig nur unzureichend wider. Erst eine gemeinsam mit dem Consultant individuell angepasste Bill of Material (BoM), die exakt definiert, welche Funktionen wirklich benötigt werden, eröffnet signifikante Einsparpotenziale – insbesondere bei umfangreichen S/4HANA-Transformationsprojekten. Dabei spielt der Gesamtvertragswert (Total Contract Value, TCV) eine entscheidende Rolle. Neben den reinen Softwarekosten müssen auch Betrieb, Wartung und gegebenenfalls bestehende Infrastruktur berücksichtigt werden.

 

Eine ganzheitliche Kalkulation zeigt in der Praxis, dass sich mit einem durchdachten RISE-Ansatz gegenüber pauschalen Cloud-Modellen Einsparungen von bis zu 20 Prozent erzielen lassen.

Am Ende zahlt sich Präzision aus: Eine sauber definierte BoM führt zu einem SAP-System, das passgenau auf die Anforderungen des Unternehmens zugeschnitten ist. Überlizenzierungen, unnötige Kosten und spätere Anpassungsprobleme lassen sich so vermeiden – und der Weg in die Cloud wird nicht zum teuren Irrweg, sondern zu einer wirtschaftlich sinnvollen Transformation.

(Bildquelle: Uwe Werner IT Einkaufsberatung)

Artikel vom 08.06.2026

Schlagwörter: SAP S/4Hana, Cloud

 

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